Impressum

Vor- und Frühgeschichtliche Zeit

Die fruchtbare Talaue ist vermutlich seit über 10 000 Jahren besiedelt worden. Dies zeigen zahlreiche Funde aus den frühen dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts. Darunter sind etliche Grabfunde wie z.B. 1936 die Entdeckung eines Skelettgrabes eines Bogenschützen der dinarischen Glockenbecherleute der mittleren Steinzeit (10000 - 4000 v. Chr.) .

Siedlungsspuren der mittleren und späteren Hügelgräberbronzezeit (1700 - 1000 v. Chr.) Funde von Urnenfeldleuten (um 1000 v. Chr.) ein Flachgrab der La - Téne - Zeit (500 vor bis Christi Geburt) sowie etliche in diesen Zeitraum gehörende Urnenbestattungen zahlreiche Funde an spätkeltischen Münzen (sog. Regenbogenschüssele) die allgemein im Kochergebiet am dichtesten liegen und sich deutlich um alte Wege und Siedlungen gruppieren Funde von römischem Einfuhrgut der Limeszeit. die weitest Ausdehnung des Imperium Romanum machte 15 km vor Criesbach Halt, d.h. Criesbach war nie von den Römern besetzt (ähnlich einem kleinem gallischen Dorf in der Bretagne).

Die ältesten deutschen Siedler im Vorlimesgebiet waren die Chatten und Hermanduren, denen die Alemannen folgten und sich für lange Zeit festsetzten. Dies beweist die hohe Anzahl von Ingen - Orten an Kocher und Jagst. (Ingelfingen, Sindringen, Mulfingen, Züttlingen, ...). Es lassen sich nach 500 n. Chr. fränkische Reihengräber nachweisen, die die alemannischen Gräberfelder überlagern.